Cyrill Knecht am Seglen
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Ostsee zum Zweiten

Europacup Warnemünder Woche, GER (06.–09. Juli 2013)/
Nach einem kurzen Zwischenstopp in der Schweiz ging es weiter nach Warnemünde.
Am Freitag ging ich noch kurz aufs Wasser um zu sehen, wie die Verhältnisse sind. Am Samstag war dann der Beginn des Europacups. Es wurden zwei Läufe bei sehr schwierigen Verhältnissen gesegelt. Schwacher und unkonstanter Wind war auf dem See. Ich hatte Schwierigkeiten, die Dreher optimal zu treffen und die Welle gut zu segeln. Am zweiten Tag war sehr schwacher Wind. Wir gingen aufs Wasser und warteten gute drei Stunden auf Wind. Gegen den späteren Nachmittag baute sich ein wenig Wind auf und die Wettfahrtleitung entschied sich, einen Lauf zu segeln. Am Montag waren dann drei Rennen angesagt. Es wehte anfangs ein schwacher Wind, welcher sich im verlauf des Tages aufbaute. Die ersten zwei Rennen habe ich gut gestartet und konnte vorne mitsegeln. Leider habe ich verheerende Fehler gemacht und dann auf dem letzten Bahnschenkel viele Plätze vergeben. Im letzten Lauf war der Wind konstanter und ich wollte nochmals angreifen. Dies ist mir gut gelungen und ich segelte mein bestes Ergebnis, einen neunten Rang. Am Dienstag war Flaute. Die Wettfahrtleitung wartete noch bis ein Uhr, bevor sie de Regatta beendete.
Ich hatte leider einen schlechten Start in diese Regatta und konnte mein Potenzial nicht ausschöpfen. Doch auch dies hat mich weitergebracht und ich habe dazugelernt.