Cyrill Knecht am Seglen
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Bedingungen an der Grenze des 'legalen'

Europacup Lugano, SUI (18.–21. April 2014)/
Nach Marseille sind wir direkt nach Lugano gereist, um dort die Europacupserie fortzusetzen. Da ich einen Tag vor Beginn der Regatta dort war, konnte ich bei sehr schönen Bedingungen trainieren. Am Karfreitag startete die Regatta. Die Wetterprognosen waren nicht sehr rosig, und das wirkte sich auf die Regatta aus. Am ersten Tag konnten wir einen Lauf segeln, welcher vom Komitee durchgedrückt worden ist. Da ich von Beginn an die falsche Seite gewählt hatte, musste ich mich nach vorne kämpfen. Ich konnte mich dann durch die Dreher auf der Kreuz noch auf den 16. Platz verbessern. Am Samstag wurde nur auf dem Wasser gewartet und gefroren. Sonntags konnten wir zwei Wettfahrten segeln, welche für viel Gespräch zwischen Komitee und Trainern gesorgt haben, da beide nahe an den Grenzen des 'legalen' waren. Trotz allem konnte ich an diesem Tag eine gute, konstante Leistung an den Tag bringen, was mir viel Selbstsicherheit eingebracht hat. Im Gesamten wurde ich achter. Da die Bedingungen ziemlich fragwürdig waren und wir nur drei Rennen segeln konnten und somit kein Streichresultat hatten (der 16. Rang blieb mir in der Wertung) bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden.